Collaborative Learning

Heutzutage, im Zeitalter der Informations- und Wissensgesellschaft, stellt Bildung ein wesentliches Element dar. Kinder und Jugendliche wachsen mit Multimedia und Computerspielen auf und sind mit IKT Technologien bestens vertraut. Gleichzeitig gewinnt die „creative industry“ – und hierbei vor allem die Spielebranche – immer mehr an Bedeutung. Spiele und Spieletechnologie wird nicht mehr nur zur reinen Unterhaltung, sondern auch für andere, ernstafte Zwecke wie Aus-, Fort- und Weiterbildung (incl. Schulunterricht, Ausbildung, Hochschullehre, Training und Simulation), Werbung oder Sport und Gesundheit eingesetzt.

Aus Forschungssicht werden dabei – insbesondere im Kontext von collaborativen Lern- und Trainingsszenarien – verschiedene wissenschaftlich-technische Fragestellungen adressiert:

  • Verschmelzen von Lern- und Spielkonzepten sowie eine nahtlose Integration der Leistungsbeurteilung
  • Unterstützung von Anwendern (Autoren, Lehrer, Trainer, Moderatoren) bei der Erstellung und Steuerung von kollaborativen Lern- und Trainingsszenarien, z.B. via Game Mastering.
  • Bestimmung und Messung von Effekten des kollaborativen, spiele-basierten Lernens, einschließlich Lerneffektivität und Effizienz, der Nutzung von Spielekonzepten für bestimmte Aufgabenformate und Lernziele als auch Usability und User Experience Effekte.
  • Personalisierung und Adaption von kollaborativen Lern- und Trainingsszenarien; Berücksichtigung von individuellen Fähigkeiten und Kenntnissen bei der Gestaltung und Leitung/Moderation von Gruppen-Lernen und Training.

 

Diese Themen für kollaboratives Lernen werden in der (Weiter-)Entwicklung von StoryTec im Kontext von F&E Projekten wie Serious Games in der Hochschule konzeptionell berücksichtigt.