Story Engine

Die Story Engine ist für die Steuerung von ICML-kodierten (mit der StoryTec Autorenumgebung erstellten) Anwendungen verantwortlich.

Im ersten Schritt werden die ICML Dateien geladen und in einen ausführbaren Story Graph transformiert. Danach wird die Story/Anwendung mit der ersten Szene gestartet und dann entsprechend der im Authoring Prozess vordefinierten Struktur unter Berücksichtung von Benutzer-Interaktionen „abgespielt“. Ein Event Listener „hört“ dabei ständig auf mögliche Interaktionen und Eingaben der Anwender. Basierend auf den Benutzer-Interaktionen, der statischen ICML Struktur und den dynamisch generierten Kontextinformationen wird dann von Schritt zu Schritt entschieden wie eine Story/Anwendung weitergeführt wird. Hierbei können ggf. „Konflikte“ zwischen unterschiedlichen Zielen entstehen, z.B. zwischen gegenläufigen Empfehlungen zur Fortführung einer Anwendung gemäß eines verwendeten Story Modells und von Benutzerinteraktionen (Narrative Paradox). Derartige Konflikte werden über die in einer Konfiguration definierte Prioritätenliste zwischen Story-, Spiel- oder etwa Lernzielen gelöst.

Die in ICML enthaltenen Aktionen werden als „high level Kommandos“ an die entsprechenden Zielplattformen (Player/Engines für lokale, web-basierte, mobile Anwendungen etc.) gesendet; die in ICML referenzierten Content Elemente (Objekte, Assets) werden aus dem Repository geladen und ebenfalls in den entsprechenden Engines und Player präsentiert.